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Solartechnik

eine wichtige Komponente.

Solarkollektoren erwärmen üblicherweise das Wasser im Warmwasserspeicher und tragen somit zur Energie- einsparung für die Warmwasserbereitung bei. Bei normalen Niedrigenergiehäusern fällt der Warmwasser- verbrauch zu etwa 30% des Gesamtwärmebedarfs ins Gewicht. Bei Passivhäusern macht er ohne Solaranlage über 70% aus.

Wir setzen auf Wunsch in unseren Häusern das von SOLVIS entwickelte Gerät SOLVIS MAX oder den STRATOS Integral ein. D.h. wir erwärmen nicht nur das Warmwasser mit Solarenergie sondern setzen die Speicherwärme auch noch zu Heizzwecken für die Lufterwärmung im Nachheiz- register ein. So wird auch der Heizenergieverbrauch nochmals gemindert. Mehr unter www.solvis.de.
 


So funktioniert es
Für die Installation einer Solaranlage, die zum Erwärmen von Brauchwasser dienen soll, sind mehrere Sonnen- kollektoren, ein Solarspeicher sowie eine Pumpengruppe nötig. Des weiteren eine Regelung und eine Sicherheits- einrichtung. Ist dann die kalte Jahreszeit im Anmarsch, so erfüllt der ebenfalls angeschlossene Heizkessel seinen Zweck. Als Kern des Kollektors kann man den Absorber bezeichnen, der die Sonnenstrahlen aufsaugt und in Wärme umwandelt. Dieser Absorber wird von einer sogenannten Wärmeträgerflüssigkeit (meist ein Gemisch aus Wasser und umweltverträglichem Frostschutzmittel) durchströmt. Diese Wärmeträgerflüssigkeit wird im Absorber erhitzt und dann in den Solarspeicher gepumpt. Über einen Wärmetauscher wird die Wärme an das kalte Brauchwasser abgegeben, um dann wieder zum Kollektor zu fließen. Das warme Brauchwasser kann auch ein paar Tage im Solarspeicher aufbewahrt werden, um Reserven für eventuell aufkommende Regentage zu haben.

In der Übergangszeit und im Winter, wo erfahrungsgemäß die Sonne weniger scheint, werden die Dienste des konventionellen Heizkessels benötigt, um warmes Brauchwasser zu erhalten. Die geringen Sonnenstrahlen,

 

 

die aufgefangen werden, setzt man zur Vorwärmung des kalten Wassers ein. Dabei ist der Energieverbrauch des Heizkessels nicht so hoch, was die Umwelt schont und sich günstig auf das Haushaltsbudget auswirkt.
Ausrichtung der Dachfläche
Eine Dachfläche muss nicht unbedingt exakt nach Süden ausgerichtet sein, um als Montagefläche für Sonnen- kollektoren dienen zu können. Abweichungen aus der Südrichtung von bis zu 30° führen bei den in Deutschland üblichen Dachneigungen nur zu geringen Einbußen. Selbst reine Ost- oder Westorientierungen können durch

 
eine entsprechend vergrößerte Kollektorfläche ausge- glichen werden. Der Neigungswinkel einer Dachfläche kann zwischen 20° und 60° betragen, wobei geringere Neigungswinkel die Energieausbeute der Solaranlage im Sommer begünstigen und steilere die Solarerträge im Winter. Bei Flachdächern bieten sich Aufständerungen an.
Welche Größe muss es sein?
Als erstes muss man bedenken, dass die Sonne nicht das ganze Jahr über gleich stark scheint! Da die Herbst- und Wintermonate weniger Sonnenstrahlen bringen als Frühjahr und Sommer, der Bedarf an Warmwasser das ganze Jahr über fast konstant ist, muss man sich genaustens informieren, bevor man sich entscheidet. Logischerweise ist mit einer größeren Kollektorfläche mehr Energie einzufangen als mit einer kleineren. Der Vorteil ist, dass der Vorat der benötigten Energie für das Brauchwasser länger reicht. Der Nachteil ist, dass die zuviel absorbierte Solarenergie, die bei zu großen Flächen auftritt, im Sommer keine Verwendung findet. Ein Kompromiss wäre es, wenn die Solaranlage im Sommerhalbjahr den Wärmebedarf vollständig deckt, ohne dass der Heizkessel angeschaltet wird. Wird das

 
Brauchwasser während der Zeit solar erwärmt, ergibt sich ein Anteil der Solarenergie von etwa 60% am Gesamt- energiebedarf für die Warmwasserbereitung. Es wird ein durchschnittlicher Warmwasserverbrauch pro Person von 40 Litern täglich zu Grunde gelegt. Mit diesem Ausgangs- wert benötigt man dafür etwa 1,5 m² Flachkollektoren oder 1 bis 1,2 m² Vakuumröhrenkollektoren. Die Größe des Warmwasserspeichers sollte von der Zahl der Familien- mitglieder abhängig gemacht werden. Generell sagt man, dass pro Person etwa 80 Liter Speicherkapazität vorhanden sein sollte. Eine vierköpfige Familie braucht also etwa 6 m² Flach- oder 4 -5 m² Vakuumröhrenkollek- toren sowie einen 300-Liter-Solarspeicher. Ist die Sonnen- einstrahlung nicht so günstig, ist für die Größe der Speicher und Kollektoren ein anderer Maßstab zu setzen.
Kosten
Die spezifischen Kollektorkosten spielen natürlich auch eine Rolle. Sie liegen bei Vakuum-Röhrenkollektoren mit 500 bis 1.250 €/m² Kollektorfläche um einiges über denen von Flachkollektoren (150 bis 600 €/m²) oder gar von
 
Kunststoff-Absorbern (25 bis 100 €/m²). Ein guter Kollektor ist aber noch lange kein Garant für eine gute Solaranlage. Vielmehr sollten alle Anlagenteile von hoher Qualität und optimal aufeinender abgestimmt sein










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