Wärmebrücken

energyHAUS p.e. - 15 Jahre Passivhäuser für die Region Braunschweig!

Wärme sucht sich ihren Weg vom beheizten Raum nach außen. Dabei geht sie den Weg des geringsten Widerstandes. Und dieser muss nicht unbedingt auf einem geraden Pfad durch das Bauteil führen. Oft ist ein "räumlicher Umweg" für die Wärme einfacher zu nehmen als der direkte Weg. In solchen Fällen spricht die Fachwelt von einer "Wärmebrücke".

Auswirkungen von Wärmebrücken sind:

  • veränderte, meist verringerte innere Oberflächentemperaturen. Dies kann im schlimmsten Fall zum Durchfeuchten von Bauteilen und Schimmelwachstum führen.
  • veränderte, meist erhöhte Wärmeverluste.

Beides kann im Passivhaus vermieden werden: Die Oberflächentemperaturen sind dann überall so hoch, dass es zu keiner kritischen Feuchtebelastung mehr kommen kann - und die zusätzlichen Wärmeverluste werden vernachlässigbar klein. Sind die Wärmebrückenverluste kleiner als ein Grenzwert (festgelegt auf 0,01 W/(mK)), so erfüllt das Detail die Kriterien für "wärmebrückenfreies Konstruieren".

Werden die Kriterien an wärmebrückenfreies Konstruieren überall eingehalten, so müssen sich die Planer und der Bauherr keine Sorgen mehr um kalte und nasse Flecken machen - und auch der Berechnungsaufwand für die Heizwärmebilanz wird viel geringer.

 

Wärmebrücken sind somit ein entscheidender Faktor bzgl. des Energieverbrauchs eines Hauses, der oftmals unterschätzt wird.

Bauschäden bzw. Mängel enstehen häufig bei Nichtbeachtung. Wärmebrücken können den Verbrauch eines Hauses problemlos um bis zu 15-20% erhöhen.

Das Haus muss darum von einer umlaufenden Dämmhülle umschlossen sein. Auskragende Bauteile, wie. z.B. Betonplatten von Balkonen, sollen die Dämmhülle nicht durchdringen.

 

Wir achten auf die Einhaltung dieser Regel und haben unsere Details danach entwickelt: Es gibt bei unseren Häusern keine Wärmebrücken mehr.